BODY MODIFICATIONS

Cutting

Das Cutting (schneiden der Haut mit einem Skalpell) hatte früher rituelle Hintergründe wurde bei diversen Stammeskulturen in Asien, Nordamerika und Afrika praktiziert. Es ist die technische Art Narben gezielt zu setzen und gleichmäßige Ergebnisse zu erzielen. Mit dem Skalpell lässt sich sehr fein und ordentlich arbeiten, wenn auch die Ansprüche an die Technik und das Fingerspitzengefühl der Artists sehr hoch sind um die gewünschten Narben zu bekommen.

Mit verschiedenen Cuttingtechniken lassen sich fast alle denkbaren Motive erzielen - so können auch großflächige Narben z.B. durch Skin-Removal (Hautentfernung) realisiert werden. Die Gründe, warum Leute sich zu dieser Form von Körperschmuck entscheiden sind genauso unterschiedlich wie beim Tätowieren und Piercen. Manche wollen damit was bestimmtes in ihrem Leben ausdrücken, andere wollen sich damit von der Masse abheben und andere finden einfach die Narben optisch und vom Gefühl her interessant.

 

Mit einem scharfen Skalpell und gleichmäßigen Schnitten wird ein Cutting nicht viel schmerzhafter als ein Tattoo sein. Es ist zwar ein anderer Schmerz, aber im Endeffekt nicht schlimmer.


Bitte habe Verständnis, dass wir Termine und Preise nur im Studio bei einem persönlichen Gespräch vereinbaren können.

Zungenspaltung

Was früher als Strafe angewandt wurde hat sich seit den 90er Jahren zu einen der auffälligsten Body Modifications etabliert. So wie der Name es vermuten lässt geht es bei der Zungenspaltung darum den vorderen Teil der Zunge in der Mitte zu trennen um eine "Schlangenzunge" zu bekommen. Der Reiz besteht darin, dass bei korrekter Spaltung die Zunge frei beweglich und entfindsam bleibt und bei einiger Übung sich sogar die entstandenen zwei Spitzen unabhängig voneinander bewegen und übereinander lappen lassen. Ein faszinierendes und erschreckendes Bild zugleich.

Nach der örtlichen Betäubung der Zunge wird mit Hilfe eines Skalpells ein etwa zwei bis fünf Cm tiefer Längsschnitt an der Zungenspitze beginnend geschnitten ohne die einzelnen Muskeln zu beschädigen. Starke Blutungen können dabei vorkommen, aber sind so gut wie immer ohne Probleme beherrschbar.


Erfolgreich geschnitten, werden des öfteren, um das wieder Zusammenwachsen und mögliche Nachblutungen zu vermeiden, die Wundränder vernäht. Regelmässige Kontrollen bei uns und die richtige Pflege sind unabdingbar, Keime und Bakterien in der Mundhöhle können Infektionen begünstigen. Auch kann es trotz aller Vorsorge dazu kommen, dass die Wunden wieder zusammen wachsen. In dem Fall legen wir nochmal Hand an bis das Ergebnis perfekt ist.

 

Bitte habe Verständnis, dass wir Termine und Preise nur im Studio bei einem persönlichen Gespräch vereinbaren können.